Abschottungs- und Anwerbungsstrategien: Die Interessen der by Bernd Parusel

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Die neueren Auseinandersetzungen über eine gemeinsame Politik im Feld der Arbeitsmigration als abhängig von früheren Phasen der Europäisierung der Migrationspolitik zu betrachten. Institutionalistisch ist die Herangehensweise deshalb, weil die gemeinsame Migrationspolitik nicht als das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Staaten bzw. Regierungen gesehen wird, sondern als eine Politik, in der neben staatlichen bzw. Regierungsinteressen auch Gemeinschaftsinstitutionen, institutionalisierte Praktiken und Ziele sowie interinstitutionelle Arrangements die Politikergebnisse prägen.

Wolf 2006, S. 73. 89 Vgl. Geddes 2003, S. 90 Damit ist gemeint, dass nationalstaatliche Akteure Migrationsprobleme auf EU-Ebene lösen wollen, um innerstaatliche Konflikte und rechtliche oder politische Hindernisse, die auf nationaler Ebene bestehen, zu umgehen: „EU co-operation and integration have allowed member states to avoid domestic legal and political constraints to attain their domestic policy objectives. “91 Eine „Externalisierung“ von politischen Kompetenzen, also eine Übertragung von Rechtsetzungskompetenzen an die überstaatliche EU-Ebene, soll es den Mitgliedstaaten demnach ermöglichen, ihre innenpolitischen Interessen hinsichtlich Migration mit anderen als den nationalstaatlichen Mitteln leichter durchzusetzen.

73 Vgl. Lahav/Messina 2005. 74 Vgl. Geddes 2003, S. 28. 75 Vgl. Messina 2007, S. 156; Green Cowles et. alt. 2001, S. 14. 71 72 46 2 Interessen in einer europäisierten Migrationspolitik nenfalls die Nicht-Einhaltung sanktionieren. 76 Staatenübergreifende Organisationen und Vereinbarungen können aber auch deshalb entstehen, weil mit ihrer Hilfe politische Probleme gelöst werden sollen, die zu komplex oder zu umstritten sind, als dass sie auf nationaler Ebene zufrieden stellend geregelt werden könnten.

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